Home: Site / Gemeinden / Kallmerode / Gemeinde Kallmerode

Gemeinde Kallmerode

WappenKallmerode- ein idyllisch am Fuße des Düns gelegenes Dorf im Eichsfeld. Der reich umwaldete Ort an der B247 zwischen Dingelstädt und Leinefelde befindet sich etwa 400m über dem Meeresspiegel. Links und rechts der Berghänge beginnen erholsame Wald- und Wanderwege durch den Dün oder auch zur Burg Scharfenstein.

Die 606 (per 31.12.2015) Einwohner des Dorfes können auf eine lange und traditionsreiche Geschichte zurückblicken. Das ehemalige Klosterdorf von Reifenstein entstand vor ungefähr 1000 Jahren und wurde 1209 erstmalig urkundlich erwähnt.

Der Name des Ortes (Endung: -rode) deutet auf seine Entstehungsgeschichte hin. Nach der "Rodung" des Waldes durch "Karl" kam es zu ersten Ansiedlungen (Karlmannsrode). Aus "Carmenrodt" (1206) wird später "Kallmerode". Seit 1791 wird das Dorf so genannt und so geschrieben.

Der Anlage nach ist Kallmerode ein Kreuzdorf. Die nach drei Jahren Bauzeit im Jahre 1756 fertiggestellte Pfarrkirche findet man genau in der Mitte des Dorfes. Das ursprünglich vorhandene kleine Ziegeldach wurde 100 Jahre später durch den noch heute erhaltenen, 35m hohen Kirchturm ersetzt. Die Orgel stammt aus dem Jahre 1855.
Hundert Jahre nach dem Bau der Kirche plante man schließlich auch die Anlage eines Kreuzweges, der auch heute noch mit all seinen Stationen erhalten und von den gläubigen Christen der Gemeinde regelmäßig benutzt wird. Am Ende des Kreuzweges, ca. 500 m entfernt vom Dorf, trifft man auf eine kleine Kapelle, in der auch heute noch bei schönem Wetter Gottesdienste in freier Natur stattfinden.

Früher hatte man von dem bewaldeten Berghang einen wunderschönen Blick auf das Dorf und seine Umgebung. Setzt man die Wanderung von dort fort kann man nach ca. 1,5 km die Burg Scharfenstein erreichen.

Am Beginn des Kreuzweges (Stationsweges) befindet sich eine im Jahre 1859 erbaute kleine Grotte. Diese Gedächtnisgrotte mit ihrer Statue "Christus im Garten" wurde 1931 zum Ehrenmal für die Gefallen des 1. Weltkrieges, 1996 auch für die des 2. Weltkrieges.